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Aminosurentherapie in der Orthomolekularen Medizin

Aminosäuren sind die Bausteine aller Struktur-, Enzym-, Immun- und anderen Proteinen. Eine ausreichende Protein-Biosynthese ist abhängig davon, ob die einzelnen Aminosäuren im Organismus in den richtigen Mengen und im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden sind. Darüber hinaus übernehmen Aminosäuren wichtige Aufgaben im Hormon- und Neurotransmitter-Stoffwechsel sowie bei der Leberentgiftung und der Synthese von Substanzen zur Energiebereitstellung.
Ihre optimale Zufuhr mit der Ernährung hat damit in vielerlei Hinsicht Einfluss auf den Gesundheitszustand bzw. die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit.

Aminosäuren sind nicht nur lebenswichtige Nahrungsbestandteile.

Die Funktionen von Aminosäuren außerhalb der Proteinsynthese haben auch zunehmend das Interesse auf ihren therapeutischen Einsatz bei unterschiedlichen Krankheitsbildern gelenkt.

Die Aminosäurentherapie
Die präventive und therapeutische Anwendung von Nährstoffen (Orthomolekulare Medizin) hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt.
Immer mehr Therapeuten gehen dazu über, Nährstoffe in ihr Behandlungskonzept einzubeziehen und erzielen damit oft erstaunliche Erfolge. Nicht selten lässt sich dadurch die Behandlung mit nebenwirkungsreichen, pharmazeutischen Medikamenten für den Patienten ersparen.
In diesem Zusammenhang lässt sich das zunehmende Interesse an Aminosäuren als einer wichtigen Nährstoffgruppe erklären.

Aminosäuren sind nicht nur Eiweißbausteine.
Sie sind auch Vorstufen für hochwirksame körpereigene Mediatorstoffe und damit beteiligt an einer Vielzahl biochemischer Vorgänge im Organismus und macht sie zu einer physiologische Alternative in vielen Bereichen der Biologischen Therapie und Orthomolekularen Medizin, angefangen von gastrointestinalen und kardiovaskulären Erkrankungen über immunologische und psychische Störungen bis zur Anti-Aging-, Präventiv- und Umweltmedizin.

Einige Indikationen für den prophylaktischen und therapeutischen Einsatz von Aminosäuren:

Magen- und Darm protektive Wirkungen
Leberschutz und Lebertherapie
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Nierenerkrankungen
Neurologische und psychische Erkrankungen
Immunmodulation
Diabetes
Rheuma
Osteoporose
Sport
Anti-Aging
Entgiftung
Gewichtsregulation

Ein Beispiel: Glutathion
Wie in Fachkreisen erklärt wird, besteht Glutathion aus den Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin. Es ist ein antioxidatives Molekül, das vor allem im Zellinneren in großer Konzentration vorkommt. Glutathion hat große biologische Bedeutung und greift in zahlreiche Stoffwechselprozesse ein.

Reduziertes Glutathion neutralisiert freie Radikale, bindet Schwermetalle und Umweltgifte, bindet Prostaglandine und entzündungsfördernde Leukotriene und macht diese damit unschädlich.

Glutathion reduziert aber auch oxidiertes Vitamin C und Vitamin E und regeneriert somit deren Eigenschaften als biologische Antioxidantien. Umgekehrt ist bei Vitamin C-Mangel auch die zelluläre Glutathion-Konzentration, vor allem jene an reduziertem Glutathion, erniedrigt (gegenseitiger Spareffekt).

Es ist wesentlich für die Reparatur von DNA-Schäden und schützt die Zellen vor Mutationen und Alterung.

Glutathion ist auch bei der Regulierung z.B. der Lymphozyten aktiv.

Die Entgiftungsleistung der Leber ist besonders abhängig von großen Mengen an Glutathion.

Glutathion schützt auch jene Gewebe vor Oxidation, die einen langsamen Stoffwechsel aufweisen wie z.B. die Augenlinse, die Cornea, den Glaskörper, aber auch Knorpel, Bindegewebe und Knochen.

Das Glutathion-System (inklusive seiner biochemischen Vorläufer und Biokatalysatoren) optimiert die myokardiale Verbrennungsleistung und schützt zugleich das Herzmuskelgewebe vor den „Oxidations-Zündfunken“.
Der Stoffwechsel von Glutathion steht in Abhängigkeit ausreichender Mengen an anderen Nährstoffen (z.B. Vitaminen, Selen, NADH, Alpha-Liponsäure u.a.). Die komplexe Zufuhr von verschiedenen Mikronährstoffen ist daher auch hier sinnvoller als die isolierte, hochdosierte Gabe einzelner Nährstoffe.

Einige Anwendungsmöglichkeiten von L-Glutathion:
Regelmäßige Einnahme von Medikamenten und Schmerzmittel
Entgiftung
Schutz vor Herz- und Gefässkrankheiten
Diabetes-Folgeschäden
Neurologische Erkrankungen
Vegetativen Störungen
Lebererkrankungen
Skelett- und Gelenkerkrankungen
Sport
Schwangerschaft
Anti-Aging

Die gezielte Gabe von der Aminosäure L-Cystein bzw. N- Acetyl-Cystein (NAC) und Selen fördert die körpereigene Glutathion-Bildung.

Wichtig ist, die individuellen Bedürfnisse gezielt zu ermitteln und so eine ausgewogene Vitaminzufuhr sicherzustellen. Konsultieren Sie Ihren in der Orthomolekularen Medizin und Aminosäurentherapie bewanderten Arzt oder Therapeuten.

Bei der Einnahme ist darauf zu achten, dass die Präparate in ausreichender Dosierung und Bioverfügbarkeit sowie in möglichst naturreiner Form - also ohne Nahrungsmittelchemie wie z. B. Farb- und Konservierungsstoffe sowie Aromen - eingenommen werden .

Achten Sie vor allem auf die Qualität der Mikronährstoffe.

Mehr Informationen erhalten Sie unter "Orthomolekulare Medizin" und in der Fachliteratur.

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