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bergewicht senkt Lebenserwartung

Wie viele Jahre kosten wie viele Pfunde?
Im Erwachsenenalter erhöhen Übergewicht und Adipositas Krankheits- und Mortalitätsrisiko. Der Einfluss auf die Lebenserwartung wurde nun erstmals quantifiziert.

Analysiert wurden die Daten einer Gruppe von 3457 Teilnehmern der Framingham-Studie, die anhand von BMI und Raucherstatus in Gruppen eingeteilt waren. Normalgewichtige Probanden bildeten Gruppe 1, Übergewichtige kamen in Gruppe 2 und Adipöse in Gruppe 3. Die Nachbeobachtungszeit betrug mehr als 40 Jahre.

Der Vergleich zu Normalgewichtigen erbrachte folgendes Ergebnis:

zu Gruppe 2) Bei nichtrauchenden Frauen führte Übergewicht zu einem Verlust von 3,3 Jahren Lebenserwartung. Übergewichtige, nichtrauchende Männer verloren 3 Jahre ihrer Lebenszeit.

zu Gruppe 3) Bei Adipösen waren die Ergebnisse noch deutlicher: Nichtrauchende Frauen haben eine um 7 Jahren verkürzte Lebenserwartung. Nichtrauchende männliche Probanden büßten 5,82 Jahre ihrer Lebenszeit ein.

Übergewichtige Raucher/Raucherinnen lebten im Durchschnitt sogar 13 bis 14 Jahre weniger lang als normalgewichtige Nichtraucher.

Fazit: Übergewicht und Fettsucht verkürzen die Lebenserwartung drastisch. Besonders fatal wirken sich viele Pfunde bei Rauchern aus.

Quelle: A et al.: Obesity in adulthood and consequences for life expectancy: a life table analysis. Ann Intern Med 138 (2003) 24-32

Durch ausreichende Bewegung in Verbindung mit einer maßgeschneiderten Ernährungstherapie und die gezielte Gabe von Vitalstoffen (Vitaminen, Mineralien, Mikronährstoffe, Proteinen) und/oder Hormonen lassen sich Übergewicht und der Verschleiß des Körpers abmildern.

Wichtig ist, die individuellen Bedürfnisse gezielt zu ermitteln und so eine ausgewogene Vitaminzufuhr sicherzustellen. Konsultieren Sie Ihren in der Orthomolekularen Medizin bewanderten Arzt und Therapeuten.

Neben den bekannten Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen werden in der Orthomolekularen Medizin auch weniger bekannte Vital- und Mikronährstoffe eingesetzt, wie etwa Enzyme, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe.

Achten Sie vor allem auf die Qualität der Mikronährstoffe.

Bei der Einnahme von Mikronährstoffen ist darauf zu achten, dass die Präparate in ausreichender Dosierung und Bioverfügbarkeit sowie in möglichst organischer und naturreiner Form - also ohne Nahrungsmittelchemie wie z. B. Farb- und Konservierungsstoffe sowie Aromen - eingenommen werden .

Mehr Informationen erhalten Sie unter "Warum wir altern" und "Präventivmedizin" sowie "Orthomolekulare Medizin" und in der Fachliteratur.

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