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Hormon und Anti-Aging - Warum berhaupt natrlich oder synthetisch?

Was sind Hormone?
Hormone sind Substanzen, die vom Organismus selbst (meist in den sogenannten endokrinen Drsen) produziert werden und die bereits in physiologisch sehr kleinen Konzentrationen wirken. Hormone erreichen und beeinflussen die Organe und ihre Ttigkeit zielgerichtet ber den Blut- und Lymphweg, um z.B. den Stoffwechsel zu beeinflussen. Auch bestimmte Gewebe sondern Hormone ab (Gewebehormone).

Ihre Wirkung entfalten sie durch die Bindung an Zellmembran-Rezeptoren und die Stimulierung bzw. Hemmung bestimmter Zellprozesse (z.B. die Enzymaktivierung oder auch die Beeinflussung des Zellmembrantransports) sowie durch das Eindringen in die Zelle und ihre Bindung an intrazelluläre Rezeptoren und die dortige Beeinflussung der Gen-Aktivierung.

Welche Funktionen haben Hormone?
Sie sind z. B. fr das Wachstum und die Entwicklung von Organen und Geweben wichtig, fr die Bioregulation (Optimierung der Bedingungen fr die Gewebefunktion), die Biointegration (Kommunikation und Koordination von Krperaktivitten) sowie fr die Reproduktion und stellen auch die Energieresourcen fr die Krperfunktionen sicher.

Warum berhaupt Hormone?
Irgendwann im Leben eines Menschen beginnt die krpereigene Hormonproduktion nachzulassen. Mit der nachlassenden Hormonproduktion setzen auch verschiedene biologische Vernderungen ein - bei Frauen hufig im Alter von etwa 40 bis 50 Jahren die sogenannten Wechseljahre.

Whrend bei Mnnern nach dem 35. Lebensjahr die Knochendichte langsam abnimmt, gibt es bei Frauen in den Wechseljahren in der Regel einen schnellen Abbau der Knochendichte. Dasselbe gilt fr Fettwerte: Das Cholesterin und die Triglyceride (Lipide, Fette) nehmen bei beiden Geschlechtern mit steigendem Lebensalter zu. Bei Frauen kommt es aber in den Wechseljahren zu einem dramatischen Anstieg. Dieser wird auch als eine der Ursachen fr die deutliche Zunahme von z.B. Herzinfarkten bei Frauen angesehen.

Bekannt ist, dass Sexualhormone das Zentralnervensystem (ZNS) beeinflussen knnen. Depressive Verstimmungen sind zumindest zum Teil auf ein nicht ausreichendes Angebot an Katecholaminen (Gruppe von bestimmten Aminen, z.B. Dopamin, Noradrenalin) im ZNS zurckzufhren. Ein Mangel an strogenen kann zu einem verstrkten Abbau der biogenen Amine fhren mit Beschwerden wie z.B. Herzrasen, innere Unruhezustnde, Schweiausbrche u.a. Die nchtlichen Hitzewallungen wiederum fhren zu bestimmten stark verkrzten Schlafphasen (REM). Diese Schlafstrungen ihrerseits bewirken oder verstrken Leistungsabfall, Konzentrationsstrungen, Gereiztheit. Es ist jedoch nicht immer zu entscheiden, ob berwiegend psychische, psychosoziale Vernderungen oder der Hormonmangel allein die Hauptursache fr derartige Beschwerden sind. Zuvor bestehende psychische Vernderungen oder Erkrankungen knnen sich in der Menopause verstrken.

Im Zusammenhang mit dem strogenmangel treten hufig Beschwerden wie Konzentrationsschwche, Reizbarkeit, Schlafstrungen, Antriebsarmut, depressive Verstimmungen auf.

Daher wurde von rzten die Schlussfolgerung gezogen, Frauen im Klimakterium (vor allem synthetische) Hormone zu verabreichen und die Auswirkungen zu beobachten. Und tatschlich nahm die Knochendichte langsamer ab und das Cholesterin und die Triglyceride konnten unter Hormongabe abgesenkt werden. Auch fhlten sich die Frauen meist deutlich besser. Typische Wechseljahresbeschwerden wie z.B. Hitzewallungen, Schweiausbrche, Stimmungsschwankungen oder Depressionen wurden unter Hormongabe oft weniger erwhnt.

Dabei muss man sich jedoch immer darber klar sein, dass es sich um einen wechselhaften, chronischen Zustand handelt, der eine Langzeitbehandlung erforderlich wird.

Risiken der blichen (synthetischen) Hormonersatztherapie
Viele Frauen nehmen in den Wechseljahren (synthetische) Hormonersatzprparate ein - teilweise weil sie unter starken Wechseljahresbeschwerden leiden, teilweise weil ihr Frauenarzt ihnen einen schtzenden Effekt vor Herzinfarkt, Schlaganfall oder Osteoporose zugesagt hat. Neueste Studien belegen jedoch, dass die mglichen Risiken grer als der Nutzen sein knnten.

Was versteht man unter Orthomolekulare Hormontherapie (OHT)?
- Hormontherapie auf natrlicher Basis

Unter Biologischer Hormontherapie oder auch Orthomolekulare Hormontherapie (OHT) versteht man die Unterstützung bzw. Anregung der körpereigenen Hormonproduktion auf natürlicher Basis, z.B. mit pflanzlichen Wirkstoffen - oder eine Hormontherapie mit natürlichen Hormonen.

Warum also die Orthomolekulare Hormontherapie (OHT)?
Um die - auch durch Studien belegten - Unwägbarkeiten und Nebenwirkungen einer (synthetischen) Hormonersatztherapie zu meiden, hat die Orthomolekulare Hormontherapie (OHT) zum Ziel, die mit zunehmendem Alter auftretenden Hormondefizite auf natürlicher Basis auszugleichen. Dabei finden neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, z.B. aus der Ernährungsmedizin und komplexen Nährstofftherapie (Soja-Isoflavon-Komplex, B-Vitamine, Aminosäuren uvm.) ebenso Anwendung wie traditionelles Wissen (Dong Quai aus Asien).

Aus der Orthomolekularen Medizin und Naturheilkunde ist bekannt, dass in zahlreichen Pflanzen Substanzen mit hormonartiger Wirkung vorkommen (Beta-Sitosterin, Indol-3-Carbinol uvm.).

Einige Beispiele:
Aus dem Samen des Granatapfels (Punica granatum), von jeher Symbol der Fruchtbarkeit, konnte z.B. natrliches stron isoliert werden, das identisch mit dem echten (krpereigenen) Hormon ist.

In Kleearten (Trifohum subterraneum) wurden Stoffe mit Stilbenstruktur gefunden, die dem Dithylstilbstrol (Cyren) hnlich sind. Diese wurden ebenso in sibirischen Rhabarberarten (nicht in dem Rhizoma Rhei) nachgewiesen.
Viermal strker wirksam ist das Mirstrol der Knollen einer Leguminosenart (Pueraria mirifica) aus Thailand.
Porphyrine, welche die Ausschttung gonadotroper (nicht geschlechtsspezifischer Proteo-) Hormone durch die Hypophyse (Hirnanhangdrse) anregen, finden sich besonders reichlich in den Blttern der europischen Mhre (Daucus carota).

Daher werden im Rahmen der Orthomolekularen Hormontherapie (OHT) und des Anti-Aging bzw. Well-Aging natrliche Stoffe gezielt zur Anregung der krpereigenen Hormonproduktion eingesetzt.

Achten Sie vor allem auf die Qualitt und Bioverfgbarkeit der Orthomolekularen Mikronhrstoffe.

Wichtig ist, die individuellen Bedrfnisse gezielt zu ermitteln und eine ausgewogene Nhrstoffzufuhr sicherzustellen. Konsultieren Sie Ihren in der Orthomolekularen Medizin und natrlichen Hormontherapie (OHT) bewanderten Arzt oder Therapeuten.

Mehr Informationen, wie sich die körpereigene Hormonproduktion auf natürliche Weise unterstützen lässt, finden Sie unter Fachliteratur.

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