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Hufig gestellte Fragen zu Mikronhrstoffen und Prparaten

Basisinformationen - Achten Sie auf Qualität

1. Woran kann ich unterscheiden, welcher Hersteller von Mikronährstoffen wirklich gute Qualität bietet?

Diese Frage ist berechtigt, denn es gibt durchaus unseriöse Anbieter.
Zunächst achten Sie darauf, ob rechtliche Bestimmungen eingehalten werden. Vorgeschrieben ist z. B., dass nicht nur der Firmenname, sondern auch der Eigentümer bzw. der Geschäftsführer der Firma erwähnt ist. Fehlt die Angabe, wer Geschäftsführer und somit rechtlich verantwortlich für die Herstellerfirma ist, lassen Sie möglichst die „Finger von der Firma“, da diese offensichtlich etwas zu verbergen hat für den Fall, dass rechtliche Schritte z. B. von Gesundheitsbehörden notwendig sein sollten.

Die Qualität der Stoffe lässt sich vor allem anhand der Bioverfügbarkeit der Präparate ersehen. Die Bioverfügbarkeit der Mikronährstoffe ist wesentlich, um die entsprechenden Nährstoffe auch in den Körper aufnehmen zu können. Stehen nur biochemische Verbindungen zur Verfügung, die nicht oder nicht gut vom Körper aufzunehmen sind (z.B. elementares Selen), so sind diese nutzlos, und vielleicht - wie von einigen angenommen - fördern qualitativ minderwertige Stoffe sogar die Schlackenbildung.

Einige Hersteller könnten aus Gründen niedrigerer Herstellungskosten geneigt sein, weniger bioverfügbare und qualitativ minderwertigere Präparate anzubieten.

Achten Sie deshalb auf Qualität.

Hier einige Beispiele:

Organische Verbindungen (z.B. Selenhefe oder Selencystein) sind in der Qualität höher zu bewerten als anorganische (z.B. Natriumselenit),
Dies betrifft z. B. auch Mineralien, die in organischen Verbindungen als Aminosäurechelate (Calciumchelat) besonders gut bioverfügbar sind (statt Calciumcarbonat)
Magenfreundliche und gepufferte Verbindungen sind besser verträglich und auch in höheren Dosierungen besser verwendbar (z. B. Calciumascorbat und Esther C statt reine Ascorbinsäure)
Anbieter qualitativ hochwertiger Mikronährstoffe kennzeichnen ihre Präparate auch, wenn es um hypoallergene Inhaltsstoffe geht, z. B. „Frei von Gluten, Laktose, usw.“ (siehe auch Frage 2) oder auch ob diese „für Vegetarier geeignet“ sind.
Vor allem fettlösliche Vitamine werden häufig in Kapseln angeboten, die aus Tierknochen hergestellt worden sind. Daher sind Präparate vor allem aus den USA in der Regel sicherer zu bewerten (BSE-Problematik in Europa).
Achten Sie darauf, dass die Präparate auch in ausreichender Dosierung und in möglichst naturreiner Form - also ohne Nahrungsmittelchemie wie z. B. Farb- und Konservierungsstoffe sowie Aromen und Süßstoffe - angeboten werden. Bestimmte Süßstoffe stehen unter Krebsverdacht und sind daher in einigen Ländern bereits verboten.
In Deutschland z. B. sind diese manchmal noch in Präparaten enthalten.

2. Wegen der Allergieanfälligkeit vieler Menschen, die deshalb hochgradig allergieauslösende Quellen vermeiden müssen, werden sogenannte hypoallergene Nahrungsergänzungsmittel und Mikronährstoffpräparate angeboten.
Bedeutet hypoallergen also, dass das Produkt frei ist von Hefe, Milch, Soja etc.?

Ja, auch das ist gemeint, wenn man hypoallergen sagt, nämlich dass die Inhaltsstoffe eines Produktes nicht aus einem bekanntermaßen allergieauslösenden Nahrungsmittel gewonnen wurden. Es finden aber in solchen Produkten auch keine potentiell allergenen Zusatzstoffe wie z.B. Farb- und Geschmacksstoffe Verwendung.

Die hypoallergene Herstellung wurde zuerst in den USA entwickelt und dort von namhaften Herstellern konsequent angewandt.
Die hypoallergene Herstellung kam in Deutschland bzw. in Europa nur langsam in Gang, weil es für den deutschen bzw. europäischen Markt noch keine einheitlichen Regelungen für Nahrungsergänzungsmittel gibt.
Man muss deswegen anerkennen, dass die langjährige Forschung und garantierte Qualität der bewährten amerikanischen Hersteller in der Regel noch eine besondere Empfehlung für gute Nahrungsergänzungen und Mikronährstoffe sind.

3. Worauf ist bei Qualität und Preis zu achten?

Die Produktqualität eines Präparates zeichnet sich aus durch einen hohen Reinheitsgrad der Grundstoffe, die hypoallergen-orthomolekulare Herstellung, eine vegetarische (jedenfalls aber garantiert BSE-freie) Verkapselung, eine wissenschaftlich erprobte Zusammensetzung und die garantierte Herstellerkontrolle. Achten Sie auf Markenprodukte mit originalen Herstellerangaben.

Dafür sind die Bioverfügbarkeit, der Wirkungsgrad besser und die Reinheit garantiert. Es lohnt sich übrigens bei Preisvergleichen, den Inhalt kritisch auszuwerten. Oft zeigt es sich, dass Präparate im Verhältnis zur Dosierung bzw. Bioverfügbarkeit der Inhaltsstoffe teurer sind als die auf den ersten Blick teurer erscheinenden Produkte.

4. Soll ein bestimmtes Präparat hoch oder niedrig dosiert sein?

Aus Gründen der Kapsel- oder Tablettengrösse können bestimmte Stoffe zu knapp bemessen sein, so dass diese Nährstoffe (z.B. Vitamin C, Magnesium, Kalzium) noch extra hinzugefügt werden sollten.
Besprechen Sie das mit Ihrem in der Orthomolekularen Medizin bewanderten Arzt oder Ernährungsberater. Das gilt ausnahmslos für höher dosierte orthomolekulare Produkte, die zu Zeiten erhöhten Bedarfs oder wegen eines Ungleichgewichts des Stoffwechsels individuell und gezielt eingesetzt werden. Auch hierbei ist die Berücksichtigung eines Multi-Vitamin-Mineral-Präparates sinnvoll, so dass die Mikronährstoffe sich jenem Gleichgewicht zueinander annähern können, das dem physiologischen Bedürfnis des Körpers entspricht. Für viele Inhaltsstoffe gibt es international anerkannte sichere Obergrenzen für einen täglichen präventiven Verzehr, die von qualifizierten Anbietern höher dosierter Präparate in der Regel berücksichtigt werden.

5. Wie kann ich sicher sein, dass die Vitamine und Pillen vom Körper aufgenommen werden und nicht einfach durch mich 'hindurchgehen'?

In den Anfängen der Vitaminherstellung ist es tatsächlich vorgekommen, dass sich Tabletten nicht aufgelöst haben. Inzwischen gibt es weitreichende Verbesserungen in der Produktions- und Umhüllungstechnik. Es gibt sogar Beifügungen, die eine verzögerte Freisetzung von Vitaminpräparate bewirken können (z. B. Retard-Wirkung von Hagebutten in Verbindung mit Vitamin C).

Die Kapseln sind in ihrer Zusammensetzung so gewählt, dass der Inhalt dort freigesetzt wird, wo er vom Körper aufgenommen werden kann - im Magen oder häufig im Dünndarm (magensaftresistente Hüllen, z.B. Vitamenzym).

6. Wie weiß ich, welche Mengen ich an Vitaminen und Mineralien benötige?

Das ist eine sehr vielschichtige Frage, aber man kann dazu einige allgemeine Feststellungen machen.
Allgemein gibt es einen Trend in Richtung Verwendung von Multivitamin- und Mineralergänzungen neben Vitamin C und zusätzlichen Antioxidantien. Das hat einerseits damit zu tun, dass die physiologische Kombination von Nährstoffen bewirkt, dass sie vom Körper besser aufgenommen werden können. Andererseits hat es wohl damit zu tun, dass der Nährstoffgehalt unserer Nahrung generell nicht mehr so hoch ist wie früher und auch durch lange Lager- und Transportwege sowie durch die heute oft ungünstigen Zubereitungsgewohnheiten zusätzliche Nährstoffverluste entstehen. Dazu kommt, dass in Fachkreisen erläutert wird, wie durch die Einnahme von bestimmten Medikamenten zusätzlich Nährstoffe entzogen werden können. Dies wird z. B. vom Apotheker Uwe Gröber in seinem Leitfaden und Standardwerk zur Orthomolekularen Medizin anschaulich zu den betreffenden Nährstoffen erläutert (siehe unter Fachliteratur).

Unsere Schnelllebigkeit verträgt sich häufig nicht mit regelmäßiger hochwertiger Ernährung; und viele nehmen sich zu wenig Zeit zum Essen. Unser normales Leben steckt voll ungewöhnlichem Stress verglichen mit dem Leben vor, sagen wir, 100 Jahren, so dass der Verbrauch an vitalen Nährstoffen, nach denen unser Körper verlangt, um mit all diesen Belastungen zurechtzukommen, auch aus diesem Grund größer ist als früher, z.B. auch durch Elektrosmog (siehe Umweltmedizin, Elektrosmog und Biologische Störfelder).

Deshalb sind gute Nahrungsergänzungen in Form von Mikronährstoffpräparaten zu empfehlen, um unseren Körper im Gleichgewicht zu halten.

Für die Einnahmevorschriften in Bezug auf einzelne Nährstoffe gibt es in der Regel Angaben auf den Präparaten. Für bestimmte Personen bzw. für Ihre ganz individuelle gesundheitliche Situation können Sie am Besten mit einem Ernährungsberater oder in der Orthomolekularen Medizin bewanderten Arzt oder Therapeuten sprechen. Für Sie nützliche Informationen zu entsprechenden Erkrankungen und Beschwerden erhalten Sie auch aus der Fachliteratur zur Orthomolekularen Medizin und komplexen Nährstofftherapie (siehe unter Fachliteratur).

7. Wie weiß man, ob man zuviel von einem Mineral oder Vitamin oder irgendeinem anderen Bestandteil zu sich nimmt, wenn sie in verschiedenen Produkten enthalten sind und so verdoppelt werden?

Wenn man sich an die Einnahmeempfehlungen des Herstellers hält, kann es in der Regel nicht zu einer übermäßigen Einnahme von Nährstoffen kommen.

Wählen Sie als Basis zur Ergänzung der Ernährung stets ein gutes Multi-Vitamin-Mineral-Präparat.

Einzelne Mikronährstoffe können je nach individueller Indikation im Rahmen der Orthomolekularen Behandlung auch höher dosiert werden.

Achten Sie auf Qualität.

Wichtig ist, die individuellen Bedürfnisse gezielt zu ermitteln und so eine ausgewogene Vitaminzufuhr sicherzustellen.Informationen erhalten Sie im Gespräch mit Ihrem Ernährungsberater oder einem in der Orthomolukularen Medizin bewanderten Arzt oder Therapeuten.

Weitergehende Informationen erhalten Sie hier auch unter "Orthomolekulare Medizin", "Orthomolekulare Darmsanierung (ODS)" und in der Fachliteratur.

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